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Ausweise für die Zutrittskontrolle

berührungslos, ohne eigene Stromversorgung

Praktisch alle als „RFID“ bezeichneten Medien lassen sich auch für die Zutrittskontrolle einsetzen.

Von hauptsächlich historischer Bedeutung für die Zutrittskontrolle sind Chipkarten mit Kommunikation im 125kHz-Bereich („Proximity“). Kurze Reichweite (einige Zentimeter).

Aktuelle Kartensysteme kommunizieren mit den Lesern meist über die Frequenz 13,56 MHz (Legic, Mifare, HID). Reichweite (je nach Leser und Antennenfläche) 5cm bis zu 1-2m.

Relativ neu auf dem Markt sind UHF-Systeme (433MHz, 850MHz), mit denen sich Reichweiten bis zu mehreren Metern erzielen lassen und Mikrowellen-Systeme (2.4GHz).

LEGIC

In Europa weit verbreitetes proprietäres System. Karte kann für mehrere Anwendungen (auch unterschiedlicher Hersteller) benutzt werden (Zutritt, Kantine, Zeiterfassung, …). Hierarchische Vergabe der Berechtigungen für die einzelnen Applikationen: Leser müssen erst „getauft“ werden, damit sie Daten auf die Karte schreiben dürfen, zum Anfertigen neuer Karten ist spezielle „YAM-Karte“ erforderlich. Medien und Leser relativ teuer.

Wikipedia-Artikel, LEGIC Identsysteme AG, Schweiz

Mifare

Weltweit weit verbreitet. Ursprünglich von Philips erfunden, heute von NXP Semiconductor weiterentwickelt.

Die „Mifare Classic“ ist wegen der angeblich einfach zu knackenden Verschlüsselung („The MIFARE Classic encryption Crypto-1 can be broken in about twelve seconds on a laptop“) für Zutrittskontrolle nur eingeschränkt zu empfehlen.

Ab 2009 kommt die „Mifare Plus“ als Ersatz für die Classic mit besserem Verschlüsselungs-Algorithmus auf den Markt.

Mifare Wikipedia(englisch)

Sonstige

Barcode

Wird wegen der einfachen Fälschungsmöglichkeit als Schlüsselersatz praktisch nie eingesetzt.

Für Ticketing (Schilift, Sauna etc) werden mit „verdecktem“ Barcode bedruckte Karten (Aufdruck ist nur mit Infrarot-Scanner lesbar) noch fallweise benutzt.

Magnetkarten

Werden heutzutage als Schlüsselersatz praktisch nicht mehr verwendet, sind aber als „Zutrittskotrolle“ im weitesten Sinn (z.B. Bankfoyer) noch immer häufig anzutreffen.

Erbe der Magnetkarten ist eine Schnittstelle für billige Ausweisleser (Stichworte „Magstripe“, „ABA Track2“, „Wiegand“)

ausweise.txt · Zuletzt geändert: 2008/11/07 14:55 von tw